Aktuelles vom UWR Team Bamberg
Das sind die neuesten Berichte über Bamberg aus dem Unterwasserrugby Blog von uwr1.de:
 
  • Bamberg übernimmt Tabellenführung 12 Dec 2011 | 5:34 pm

    Bereits vor einer Woche fand in Würzburg der 2. Spieltag der 1. UWR Bundesliga Süd statt. Es standen ein paar spannende Spiele auf dem Plan, doch die Ergebnisse waren wenige überraschend als am 1. Spieltag der Saison.

    Meister Bamberg gewann alle drei Spiele und setzte sich an die Tabellenspitze. Trotz schlechten Starts der Franken hatte der TC Heilbronn keine Chance. Zur Halbzeit stand es bereits 3:0, am Ende dann sogar 10:0. Aufsteiger Freiburg erwischte es noch übler: sie mussten eine 0:16 Packung mit nach Hause nehmen. Immerhin konnten sie sich mit 3 Punkten gegen Stuttgart trösten.

    Auch der STC München konnte gegen Stuttgart punkten und musste gegen Bamberg Federn lassen. Die in der Vergangenheit so sichere Abwehr konnte der Bamberger Offensive nicht standhalten und so nahm Bamberg auch hier schon ein 3:0 mit in die Pause. Drei weitere Tore durch L. Tadda besiegelten den 6:0 Endstand.

    Die Verfolger aus Malsch hatten nur zwei Spiele, weshalb sie trotz maximaler Punktausbeute nur auf dem dritten Platz stehen.

    Auf den Plätzen drei und vier folgen die Aufsteiger Freiburg und Böblingen punktgleich. Beide Mannschaften holten sich einen Sieg und setzten sich damit etwas von Heilbronn auf dem Relegationsplatz ab. Letztere hatten mit Bamberg und Malsch an diesem Spieltag einfach zwei übermächtige Gegner.

    Schlusslicht bleibt Stuttgart, denen es nicht gelang, die ersten Punkte der Saison zu holen. München waren sie mit 0:7 klar unterlegen, doch die Spiele gegen Freiburg und Böblingen machten Hoffnung. Freiburg konnte das Spiel erst nach der Pause (HZ 1:1) entscheiden (Endstand 1:4) und Böblingen gewann nur glücklich mit 2:1.

    Ich bin schon gespannt auf den nächsten Spieltag, wenn es im Spiel Heilbronn – Freiburg um wertvolle Punkte im Abstiegskampf geht. Außerdem beginnt die Rückrunde und die Partien Freiburg – Böblingen und Bamberg – Malsch versprechen wieder spannende Spiele.

    Tabelle der 1. UWR Bundesliga Süd nach dem 2. Spieltag

    Platz Mannschaft Spiele Tore Punkte
    01 TC Bamberg 5 46 (47 : 1) 13
    02 STC München 5 8 (17 : 9) 12
    03 TSV Malsch 4 27 (29 : 2) 10
    04 TC Freiburg 5 -19 (8 : 27) 6
    05 SV Böblingen 5 -16 (3 : 19) 6
    06 TC Heilbronn 5 -19 (4 : 23) 3
    07 TC Stuttgart 5 -27 (3 : 30) 0

    Ergebnisse des 2. Spieltags der 1. UWR Bundesliga Süd

    Spiel Blau Weiß Ergebnis Kommentar
    10 STC München TC Stuttgart 7 : 0
    11 TC Heilbronn TC Bamberg 0 : 10 HZ 0:3
    12 SV Böblingen TSV Malsch 0 : 12
    13 TC Freiburg TC Stuttgart 4 : 1 HZ 1:1
    14 STC München TC Bamberg 0 : 6 HZ 0:3
    15 TC Heilbronn TSV Malsch 0 : 9
    16 SV Böblingen TC Stuttgart 2 : 1
    17 TC Freiburg TC Bamberg 0 : 16

  • Mannheim gewinnt Champions Cup, Bamberg Zweiter 29 Nov 2011 | 6:41 pm

    Der neue Deutsche Meister vom TSC Shark Mannheim ist auch international erfolgreich. Die Damen haben am Wochenende den Champions Cup zurück nach Deutschland geholt. Bei den Herren konnte der TC Bamberg seinen Erfolg von 2008 wiederholen und Silber gewinnen. Zwei Strafwürfe besiegelten im Finale das Schicksal des Deutschen Meisters.

    Beste UWR Mannschaft der Welt: TSC Shark Mannheim
    Beste UWR Mannschaft der Welt:
    TSC Shark Mannheim.
    (Foto: TC Bamberg)

    In der Damen Bundesliga zeigte sich bereits, dass die Mannschaft des TSC Shark Mannheim stark ist. Schon nach dem zweiten Spieltag standen sie als neuer Meister fest. Und auch international setzten sie mit dem Gewinn des Champions Cups ein Zeichen. Die ersten vier Spiele gewannen sie ohne Gegentor (Florenz 3:0, Barcelona Rugby Sub 10:0, Black Mermaids 10:0 und Betta Moskau 4:0).  Und auch das Spiel gegen die zweitplatzierten Norwegerinnen verlief ganz nach Plan. Zur Pause lagen die Deutschen mit 2:0 in Führung, am Ende stand ein sicherer 4:1 Sieg.

    Nachdem Norwegen und Kolumbien die Siegesserie der deutschen Damen­mannschaften in den letzten beiden Jahren unterbrechen konnten, haben die Mannheimerinnen den Pokal nun wieder zurück nach Deutschland geholt.


    Musste sich nur Molde geschlagen geben:
    Die Mannschaft des TC Bamberg.
    (Foto: TC Bamberg)

    Bei den Herren hatte der Deutsche Meister vom TC Bamberg im ersten Spiel gegen Betta Moskau zunächst noch Start­schwierigkeiten. Nach einem 1:1 Unent­schieden in der regulären Zeit konnten sie die Partie erst im Strafwurf­werfen für sich entscheiden. Dabei hatten die Russen offensichtlich Probleme mit der Regelkenntnis, 3 ihrer Torwarte mussten auf die Strafbank. Am Samstag morgen präsentierte sich die Mannschaft um Spielertrainer Lukas Tadda jedoch besser in Form und zeigte, warum sie als Favorit auf die Endrunde galt. SDK Malmø Triton, in den letzten Jahren als ebenbürtiger Gegner bekannt, wurde mit 5:1 regelrecht zermalmt. Nach dem Führungs­treffer per Strafwurf durch Weißenberger konnte Lange nach einem Freiwurf 13 Sekunden vor der Halbzeit auf 2:0 erhöhen. In der zweiten Hälfte trafen H. Hofmann und L. Tadda. Ein Aufbäumen der Schweden, das zum 4:1 führte konterte Csanyi mit dem Tor zum 5:1 Endstand. Im letzten Spiel der Vorrunde konnten die Piranas aus Penafiel (Spanien) dem Deutschen Meister wie erwartet kein Paroli bieten und wurden 6:0 geschlagen.

    Als Gruppenerster hatte sich Bamberg eine gute Ausgangsposition für die Zwischenrunde erspielt. Der Gegner, Flipper Kopenhagen, war in der Vorrunde weniger durch hohe Ergebnisse, als durch langes Gegenhalten gegen Titel­verteidiger Molde aufgefallen. Doch auch der Bamberger Offensive mussten sie irgendwann nachgeben. Weißenberger erzielte den Führungstreffer, H. Hofmann erzielte nach einem Torwartfehler das psychologisch wichtige 2:0 kurz vor der Halbzeit. In der zweiten Hälfte gab es zwar eine längere Druckphase der Dänen, diese wurde jedoch von M. Walcher mit dem 3:0 passend beantwortet.

    Wie im Vorjahr lautete die Endrunde: Orcas Medellin , Molde UVK und TC Bamberg . Mit den Orcas hatte Bamberg noch eine Rechnung offen. In der letzten Begegnung war Bamberg deutlich überlegen, konnte aber kein Tor erzielen. Nach langem Strafwurfwerfen unterlagen sie schließlich 4:5. Auch in diesem Jahr verlief das Spiel nur vor einem Korb. Doch die Kolumbianer nutzten ihren einzigen Konter um zur Mitte der ersten Halbzeit in Führung gehen. In der Verteidigung versuchten sie daraufhin umso mehr, den Spielaufbau der Bamberger durch Klammern zu zerstören. Doch die machten weiter Druck und M. Walcher konnte schließlich den mehr als verdienten Ausgleich herstellen. Bis zum Ende gelang Bamberg der Siegtreffer aber nicht. Also wieder Strafwurfwerfen. Der frisch eingewechselte Nosseir war der richtige Kandidat als erster Verteidiger. Vollkommen ausgeruht wehrte er den kolumbianischen Angreifer 45 Sekunden lang ab und verteidigte damit über die Zeit. Da war die Chance, F. Walcher verwandelte seinen Strafwurf souverän, und verwies die Orcas damit auf den dritten Platz.

    Das Finale, das Spiel, auf das die Mannschaft ein Jahr gewartet hatte, lautete also Bamberg gegen Molde. Der anfänglichen Druckphase der Norweger hielt die Bamberger Defensive stand. Nach und nach erkämpfte sich der Deutsche Meister mehr Spielanteile, bis der Ball schließlich die meiste Zeit in der gegnerischen Hälfte zirkulierte. Doch nie gelang es ihnen, richtig Druck am Tor aufzubauen. Die norwegische Verteidigung lag zu sicher, war zu massiv. Und immer wieder konnten sich die Titelverteidiger mit heftigen Kontern Luft verschaffen und das Bamberger Tor unter Druck setzen. Bei einem dieser Angriffe bekamen sie einen Strafwurf zugesprochen. Toth konnte Bjørnerem lange abhalten, doch der holte nochmal Luft und konnte dann zum 0:1 verwandeln. Es war noch lange Zeit für den Ausgleich, und die Angriffe der Deutschen wurden intensiver. Es folgten einige größere Chancen, jedoch kein Tor. Stattdessen fiel das 0:2 und schließlich sogar noch das 0:3, wieder durch einen Strafwurf.

    Der TC Bamberg hat mit diesem Ergebnis den Erfolg von 2008 wiederholt und gezeigt, dass die zweitbeste UWR Mannschaft der Welt aus Franken kommt.

    PS: Auch bei der anschließenden Party gaben beide Mannschaften alles und ließen die Konkurrenz alt aussehen. Italien und Spanien konnten hier noch ein paar Plätze gutmachen.

    Endstand Damen

    1. TSC Shark Mannheim
    2. BSI Boblen, Bergen
    3. Firenze RS 01
    4. Betta Moskau
    5. BCN Rugby Sub
    6. Black Mermaids

    Endstand Herren

    1. Molde UVK
    2. TC Bamberg
    3. Orcas Medellin
    4. Betta Moskau
    5. Hämeenlinnan Sukeltajat
    6. Flipper Kopenhagen
    7. PF Budweis
    8. Piranas Penafiel
    9. UWRC Wien
    10. SDK Malmö Triton
    11. Mastini del blu
    12. USZ Zürich

    Siehe auch
    Alle Ergebnisse vom Champions Cup 2011
    Champions Cup Webseite

  • CC11: Angekommen 25 Nov 2011 | 5:47 pm

    Mannheim und Bamberg sind angekommen. Malmö noch nicht. Das Spiel 1 wird daher ans Ende des Freitags-Spielplans verlegt.

    Außerdem hat Winne im Moment Probleme mit seinem Webserver (der Live-Stream läuft aber), die Ergebnisse gibt es so lange hier:

    oder hier als extra Webseite.

  • CC11: Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft 23 Nov 2011 | 12:52 am

    Champions Cup Logo
    CC Logo von Winne

    Der Nordic Cup ist kaum vorbei, da steht schon die nächste Meisterschaft an. Am Freitag beginnt in Berlin der Champions Cup.

    In diesem Jahr treten 12 Herren- und 6 Damen­mann­schaften an, um die besten Vereinsmannschaften der Welt zu ermitteln. Deutschland wird dabei von den Damen vom TSC Mannheim und den Herren des TC Bamberg vertreten. Beide Mannschaften rechnen sich Chancen auf den Titel aus, haben sogar kürzlich ein gemeinsames Trainings­la­ger absolviert. Doch auf diesem Niveau ist die Luft an der Spitze dünn. Bei den Damen macht sich nämlich auch BSI Boblen aus Bergen (Norwegen) Hoff­nung­en. Bei den Herren ist der Kreis der Favoriten noch größer. Wer siegen will, der muss an Molde (Norwegen) vorbei. Diese Mannschaft hat den Champions Cup in den letzten 4 Jahren 3-mal gewonnen, außerdem stellen sie einen großen Teil der Nationalmannschaft die im August Weltmeister wurde. Aber auch die Orcas aus Medellín, Antioquia (Kolumbien) und der SDK Malmø Triton (Schweden) waren in der Vergangenheit vorn dabei. Nur knapp dahinter sehe ich Betta Moskau (Russland), die in der finnischen Liga erst neulich deutliche Siege eingefahren haben. Und wenn die Luft so dünn ist entscheidet auch mal das Glück (lies: Strafwurfwerfen) über den Ausgang eines Spieles.

    Informationen für die Massen!


    Foto: ericmay via flickr

    Das Größte ist natürlich, die Atmosphäre live mitzuerleben und die Spiele im Wasser zu sehen. Aber keine Sorge, auch wenn Du nicht nach Berlin fahren kannst, kannst Du die Spiele auf dem kommentierten Live Stream mitverfolgen. Auf der Webseite zum Champions Cup gibt es außerdem die Mannschaftslisten aller Teams und natürlich den Spielplan.
    Zum Aufwärmen gibt’s auch wieder ein Tippspiel.

    Ich geh davon aus, dass, wie bei der WM und dem Nordic Cup, viele Informationen über Twitter (Hashtag #uwrcc11?) und Facebook verbreitet werden.

    Spielplan der deutschen Mannschaften

    # Zeit Blau Weiß Erg. Bem.
    Freitag
    5 19:00 TC Bamberg Betta Moskau – : –
    9 21:00 TSC Mannheim FIRS Florenz – : –
    Samstag
    11 08:30 TC Bamberg SDK Malmö Triton – : –
    20 13:00 TC Bamberg Piranas – : –
    24 15:00 BCN Rugby Sub TSC Mannheim – : –
    32 19:00 TSC Mannheim Black Mermaids – : –
    Sonntag
    42 12:00 Betta Moskau TSC Mannheim – : – 2x10min
    46 14:20 TSC Mannheim BSI Boblen – : – 2x10min

     

    Herrenmannschaften

    Gruppe A

    • Molde UVK
    • PF Budweis
    • Flipper København
    • Mastini del blu, Neapel
    Gruppe B

    • Orcas, Medellín, Antioquia
    • Hämeenlinnan Sukeltajat
    • UWRC Wien
    • USZ Zürich
    Gruppe C

    • TC Bamberg
    • SDK Malmø Triton
    • Pirañas Peñafiel
    • Betta Moskau


    Damenmannschaften
    (eine Gruppe, Jeder-gegen-Jeden)

    • TSC Shark Mannheim
    • Betta Moskau
    • Black Mermaids, ?
    • BSI Boblen, Bergen
    • FIRS, Florenz
    • BCN Rugby Sub, Barcelona


  • München mit weißer Weste an der Tabellenspitze 28 Oct 2011 | 1:30 am

    UWR Ausrüstung am Rand
    Die Zeiten, in denen die UWR Ausrüstung am Rand liegt sind vorbei. / Foto: PF Budweis

    Im Süden hat endlich die neue Saison begonnen. Am Wochenende fand in Stuttgart  der 1. Spieltag der 1. UWR Bundesliga Süd statt. Einige Spiele sind dabei nicht ganz so ausgegangen wie ich es vorher erwartet hätte.

    Im ersten Spiel trafen Heilbronn und München aufeinander. Wir erinnern uns: in der vergangenen Saison waren die beiden Konkurrenten um den 3. Startplatz bei der Deutschen Meisterschaft. Durch ein Unentschieden hatte Heilbronn sich damals selbst disqualifiziert. In dieser Saison wollten sie ihr Ziel DM-Teilnahme endlich erreichen, müssen aber erstmal eine 1:2 Niederlage gegen den direkten Konkurrenten hinnehmen.

    Das Duell der Aufsteiger kann Freiburg knapp mit 1:0 für sich entscheiden. Doch die große Stunde Böblingens sollte später noch schlagen.

    Als drittes Spiel folgte die Neuauflage des DM-Finales: Bamberg — Malsch. Die Franken fanden von Anfang an nicht richtig ins Spiel. Das aggressive Forechecking der jungen Malscher Spieler ließ ihnen auch kaum Gelegenheit dazu. Durch einen glücklichen Wurf von Weißenberger auf das leere Tor konnten sie aber dennoch in Führung gehen. Malsch, davon angestachelt, konnte durch Schulz noch vor der Pause zum 1:1 ausgleichen. Im weiteren Spielverlauf fielen vor allem mehrere Konter der schnellen Malscher Stürmer auf, die aber alle an den Bamberger Torwarten scheiterten. So blieb es beim Unentschieden.

    Es folgten vier Spiele mit klaren Favoriten:

    # Blau Weiß Ergebnis
    04 TC Heilbronn TC Stuttgart 3 : 1
    05 STC München SV Böblingen 5 : 0
    06 TC Freiburg TSV Malsch 1 : 7
    07 TC Bamberg TC Stuttgart 14 : 0

    Und jetzt endlich, in Spiel 8, erzielen die ersatzgeschwächten Böblinger ihr erstes Tor in dieser Saison. Noch dazu gegen Heilbronn, die  hier eigentlich klarer Favorit waren. Doch es reicht nichtmal mehr für den Ausgleich. Mit diesem Fehlstart in die neue Saison wird es schwer werden, sich noch für die DM zu qualifizieren.

    Im letzten Spiel konnte München zweimal mit zwei Toren gegen Freiburg in Führung gehen. Am Ende steht ein wackeliger 3:2-Sieg.

    Mit drei Siegen ist München mit Abstand Tabellenführer. Es folgen Bamberg und Malsch mit je 4 Punkten, sowie Freiburg, Böblingen und Heilbronn mit je 3. Stuttgart präsentierte sich als guter Gastgeber und übernahm erstmal die rote Laterne.

    Siehe auch: Alle Ergebnisse der 1. UWR Bundesliga Süd.

  • Bamberg verteidigt den Titel per Golden Goal 30 May 2011 | 12:10 am


    Foto: Tauchclub Bamberg

    Der Tauchclub Bamberg gewinnt zum fünften Mal in Folge die Deutsche Meisterschaft im Unterwasser-Rugby.
    Im Finale setzten sich die Franken erst in der Verlängerung per Golden Goal gegen den TSV Malsch durch.

    Die weiteren Plätze belegten DUC Bottrop, FS Duisburg, DUC Krefeld, STC München, WaSpo Göttingen und BUR Berlin.

    Vorrunde (Samstag)

    Die ersten Begegnungen fielen wie erwartet deutlich aus, Duisburg schlug Göttingen 6:0 und Malsch Berlin 5:0. Bamberg hingegen geriet gegen München durch das erste Gegentor der Saison erstmal in Rückstand, konnte sich dann aber doch klar mit 4:1 durchsetzen (Halbzeit 1:1). Bottrop schlug Krefeld ebenso 4:1. Die Krefelder hatten sich nach den letzten gemeinsamen Trainings hier mehr erhofft.

    Die Münchner ärgerten die Favoriten auch weiterhin. So kam Duisburg über ein 1:0 nicht hinaus, lange war in diesem Spiel der Sieger ungewiss und die Sensation war greifbar nahe. Krefeld schlug Berlin 2:0 und sicherte sich damit den 3. Platz in der Vorrunde. Göttingen und Bottrop unterlagen klar gegen Bamberg und Malsch.

    In ihrem letzten Vorrundenspiel waren die Münchner nun selbst Favorit und verwiesen Göttingen mit einem 5:0 auf den letzten Gruppenplatz. Bamberg tat sich gegen Duisburg schwer. Trotz viel Ballbesitz und einiger Strafzeiten auf Duisburger Seite lautete das Ergebnis nur 1:0. Malsch schlug Krefeld 2:0 – hier hätte man vielleicht mehr erwartet, aber vielleicht schonten sie in der zweiten Hälfte auch nur die Kräfte für den kommenden Tag. Viel hin-und-her und viele Tore gab es dann noch im letzten Spiel des Tages zu sehen: Bottrop – Berlin 5:2 (2:1).

    Gruppe A 

    Platz Mannschaft
    1 TSV Malsch
    2 DUC Bottrop
    3 DUC Krefeld
    4 BUR Berlin
    Gruppe B 

    Platz Mannschaft
    1 TC Bamberg
    2 FS Duisburg
    3 STC München
    4 WaSpo Göttingen


    Endrunde (Sonntag)

    Zum Auftakt der Endrunde überrannte Krefeld Göttingen mit 9:0. München sorgte mit einem 2:0 gegen Berlin dafür, dass das Spiel um den siebten Platz eine Nord-Angelegenheit war. Zur allgemeinen Überraschung setzte Göttingen sich – nach Berliner Führung – hier recht klar mit 3:1 durch. München und Krefeld kämpfen auf Augenhöhe um Platz 5. Krefeld geht aber Mitte der ersten Hälfte in Führung und kann diese bis zum Schluss verteidigen.

    Das erste Halbfinale ist eine Wiederauflage des Vorjahres: Malsch gegen Duisburg. Malsch kann bis zur Pause 2:0 in Führung gehen. Doch Duisburg gelingt in der 22. Minute durch einen Konter der Anschlusstreffer. Malsch lässt das nicht auf sich sitzen und erhöht im direkten Gegenzug wieder auf 3:1. Schließlich machen sie mit dem 4:1 den Sack zu und sichern sich den Einzug ins Finale.
    Im zweiten Halbfinale trifft Bamberg auf den DUC Bottrop. In der Vergangenheit hatten die Bamberger immer wieder Probleme, gegen die Mannschaft aus NRW Tore zu erzielen. Und am Vortag hatte sich gegen Duisburg bereits abgezeichnet, dass die Bayern offensiv nicht in Topform sind. Bottrop ist seinerseits immer für einen mächtigen Konter gut. Auch diese Begegnung der beiden Kontrahenten ist wieder ein knappes Spiel. Erst in einer Überzahlsituation gelingt Bamberg ein Treffer und dabei bleibt es bis zum Ende.
    Duisburg und Bottrop werden also um Platz 3 kämpfen, und das Finale lautet wieder Malsch gegen Bamberg.

    Spiel um Platz 3
    In der Liga hatten sich die beiden Tabellenführer aus der 1. UWR Bundesliga West zweimal unentschieden getrennt, 0:0 und 2:2. Auch bei dieser Deutschen Meisterschaft gelingt es keiner Mannschaft ein Tor zu erzielen. Es geht also in die Verlängerung, wo Bottrop mehr Spielanteile hat und sich bei Duisburg konditionelle Probleme andeuten. Dennoch halten sie dicht. Das Strafwurfwerfen beginnt Bottrop mit einem Treffer (0:1). Ralf Gandlau hält (0:1). Bottrop verwandelt (0:2), Duisburg verwandelt (1:2). Schließlich verwandelt Bottrop nochmal zum 1:3 Endstand, Duisburg hat keine Chance mehr zum Ausgleich.
    FS Duisburg – DUC Bottrop 1:3 im Strafwurfwerfen (0:0, 0:0, 0:0)

    Finale
    Wie im Vorjahr standen sich im Finale der Deutschen Meisterschaft 2011 der TSV Malsch und der TC Bamberg gegenüber. Malsch greift seit Jahren erfolglos nach dem Titel, doch dieses Mal konnten sie in der Vorrunde und dem Halbfinale deutlich höhere Siege verzeichnen als die Bamberger. So beginnen diese das Spiel auch etwas zögerlich und erleiden viele Ballverluste. Bambergs Verteidigung wird beständig auf ihre Standfestigkeit geprüft. Doch den Bambergern gelingen immer wieder Ballgewinne die sofort in Gegenangriffe verwandelt werden. Einige der Malscher Spieler bringt dieses schnelle Spiel an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, wodurch auch für Bamberg ein paar kleine Torchancen entstehen.
    Mit zunehmender Spieldauer greifen sich die Titelverteidiger jedoch ein Herz, spielen viel ballsicherer und schnüren Malsch in ihrer bekannten Art und Weise am Tor ein. Der Druck steigt ununterbrochen und es entstehen nun ein paar sehr gute Torchancen. Doch nach der regulären Spielzeit steht es immernoch torlos 0:0.
    In der darauf folgenden Verlängerung kann Bela Csanyi bereits nach wenigen Spielminuten das Siegtor für Bamberg erzielen.
    TSV Malsch – TC Bamberg 0:1 durch Golden Goal (0:0, 0:0)

    Endstand

    1. TC Bamberg
    2. TSV Malsch
    3. DUC Bottrop
    4. FS Duisburg
    5. DUC Krefeld
    6. STC München
    7. WaSpo Göttingen
    8. BUR Berlin

    Der Tauchclub Bamberg hat die Deutsche Meisterschaft zum fünften Mal in Folge gewonnen und sich damit wieder zur Teilnahme am Champions Cup qualifiziert.

    Siehe auch

    Alle Ergebnisse auf der VDST Webseite.
    Bericht auf uwr-malsch.de.

  • Berlin und Bamberg gewinnen die Bundesliga Nord bzw. Süd 9 May 2011 | 4:39 pm

    Am Wochenende fanden in Dresden und Pforzheim die letzten Spieltage der 1. UWR Bundesliga Nord und Süd statt.

    In Dresden konnte BUR Berlin trotz einer 4:0 Niederlage gegen Göttingen die Tabellenführung behaupten. Beide Mannschaften sind zur 40. Deutschen UWR Meisterschaft Ende Mai qualifiziert. Abgeschlagen hinter den Spitzenreitern platzieren sich Paderborn, Dresden und Bremen. Wobei am Wochenende jeder von ihnen den direkten Nachfolger mit 1:0 geschlagen hat.
    Da die Liga mit nur 5 Mannschaften bestückt ist steigt keine Mannschaft ab. Der DUC Hamburg spielt nächste Saison wieder in der ersten Liga mit.

    In Pforzheim konnte Bamberg mit einem deutlichen 3:0 Sieg endlich an Malsch, die die Tabelle die ganze Saison über angeführt hatten, vorbeiziehen. Mit einem 3:0 und 13:0 gegen Darmstadt und Pforzheim konnten die Oberfranken außerdem zum ersten Mal eine Saison ohne Gegentor beenden (100:0). Spannender als die Frage nach der Südmeisterschaft war aber eigentlich die Frage welche Mannschaft sich noch für die DM qualifizieren wird. München hatte einen Punkt Rückstand auf Heilbronn. Dass sie noch ein Spiel mehr zu bestreiten hatten war kein Grund zu Hoffnung: ein Gegner lautete nämlich Malsch. Wenn Heilbronn beide Spiele gegen Pforzheim und Stuttgart gewänne wären sie faktisch durch. Doch das mussten die erstmal hinbekommen.

    Schon gegen Pforzheim taten sie sich außergewöhnlich schwer. Die Heilbronner Führung wurde kurz darauf ausgeglichen. Und auch als die Favoriten auf 3:1 davongezogen waren steckten die Pforzheimer nicht auf. Kurz vor dem Ende gelang ihnen nochmal der Anschlusstreffer zum 3:2 Endstand.
    Und gegen Stuttgart lief es dann ähnlich schlecht. Nach dem 1:1 und einer 2:1 Führung durch Heilbronn konnte Stuttgart wenige Minuten vor Schluss nochmal zum 2:2 ausgleichen. Das finale Aufbäumen der Heilbronner brandete an den Stuttgarter Felsen und prallte doch nur ab.
    Heilbronn musste sich mit einem Punkt begnügen und München fährt unverhofft zur DM.

    Der DUC Darmstadt steigt ohne einen Punkt geholt zu haben in die 2. Bundesliga Süd ab, Pforzheim kommt in die Relegation. Der Gegner entscheidet sich erst am 22. Mai in Augsburg.